Fehler: Datei nicht gefunden!
Wir haben vom 24.12. bis 04.01. geschlossen. Ab 05.01. sind wir wie gewohnt für Sie da.
Schicht GmbH
WasserAufbereitungsTechnik
Am Kirchenhölzl 13
82166 Gräfelfing bei München

Telefon: 089 - 89 93 692-0
info@schicht.com
  • ar
  • cn
  • cz
  • es
  • fr
  • hu
  • it
  • jp
  • kr
  • pl
  • pt
  • ru
  • tr

Neue Trinkwasserverordnung   seit November 2011

Die novellierte Trinkwasserverordnung 2001 

Für den Reinheitsgrad von Trinkwasser gelten In Deutschland strenge Regeln. Die Anforderungen sind in der Trinkwasserverordnung aus dem Jahr 2001 (TrinkwV:2001) festgelegt. Die novellierte Verordnung bringt viele Neuerungen und Pflichten mit sich. Die neue Fassung gilt seit dem 01.11.2011.

Aktuelle Trinkwasserverordnung - mehr Pflichten für Gebäudeeigentümer

In der nun gültigen Verordnung vom November 2011 ist noch klarer geregelt, dass jeder Gebäudeeigentümer, der in einem bestimmten Umfang Trinkwasser für andere Personen zur Verfügung stellt, für eine einwandfreie Qualität verantwortlich ist. Für das Wasser in sämtlichen Hausleitungen vom Keller bis zum letzten Duschkopf im Dachgeschoss sind

  • öffentliche Einrichtungen
  • Unternehmen
  • Vermieter
  • Verwalter

in der Pflicht. Bis zum Hausanschluss müssen die Wasserversorger gerade stehen. Für Betreiber von Kleinanlagen zur Eigenversorgung (Hausbrunnen) stellt die TrinkwV jedoch ebenfalls klare Qualitätsanforderungen.

Jetzt ist Pflicht, was bisher freiwillig war: Jedes Mehrfamilienhaus mit zentraler Wasserbereitung muss regelmäßig jährlich auf Erreger, wie zum Beispiel Legionellen untersucht werden.

Wer muss prüfen?

Alle Eigentümer von Gebäuden, in denen Trinkwasser für öffentliche oder gewerbliche Zwecke abgegeben wird und sich in der Trinkwasserinstallation sogenannte Großanlagen zur Wassererwärmung befinden.

Das heißt konkret:

Ein- und Zweifamilienhäuser bleiben in der Regel außen vor, aber ansonsten gilt die Trinkwasserverordnung für alle Wasseranlagen mit einem zentralen Wasserwärmespeicher von mehr als 400 Liter oder einem Leitungsinhalt von mehr als drei Liter in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang des Trinkwassererwärmers und  Entnahmestelle. Bei geringerem Volumen handelt es sich um Kleinanlagen, die keine Anzeigepflicht haben. Dabei wird eine Zirkulationsleitung nicht berücksichtigt.

Die aktuelle Trinkwasserverordnung - Überblick über die neuen Pflichten

Statusfeststellung und Anzeigepflicht

Mit dem 01.11.2011 müssen alle bestehenden Warmwasseranlagen dem örtlichen Gesundheitsamt gemeldet werden, die die oben genannten Kriterien erfüllen. Gemeldet werden müssen auch neue Anlagen, die gerade in Betrieb genommen werden. Auch für alle betriebstechnischen Veränderungen im System, die Auswirkungen auf das Trinkwasser haben können, sowie eine Stilllegung interessieren sich die Behörden.

Mit uns verpassen Sie keine Fristen, nehmen Sie Kontakt auf.

Anzeigepflicht im Überblick:
Das müssen Sie bei den meisten Gesundheitsämtern melden:

  • Bestand der Anlage
  • Erste Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme einer Anlage
  • Stilllegung einer Anlage
  • Betriebstechnische Veränderungen mit Auswirkungen auf das Trinkwasser

Regelmäßige Prüfpflicht laut Trinkwasserverordnung

Gemäß der neuen Trinkwasserverordnung, die nach der Novellierung der TVO 2001 seit November 2011 gültig ist, muss jede Anlage regelmäßig auf mikrobiologische und chemische Parameter (z.B. Legionellen) untersucht werden. Hierfür müssen Sie an mehreren repräsentativen Stellen, wie z.B. Warmwasservorlauf und dem Zirkulationsrücklauf Probeentnahmehähne installieren. Diese müssen abflammbar sein. Nach der aktuellen Fassung der Trinkwasserverordnung muss jährlich eine Probe entnommen werden (Stand 01.11.2011). Der Gesetzgeber plant jedoch, dass das Prüfungsintervall unter Umständen auf drei Jahre verlängert werden kann. Die Ergebnisse der Untersuchungen müssen binnen zwei Wochen dem Gesundheitsamt übersendet werden. Abweichungen von Grenzwerten müssen sofort gemeldet werden. Nach einer Ortsbegehung wird dann eine Gefährdungsanalyse durchgeführt, um dann in der Folge über notwendige Maßnahmen zu entscheiden. Besondere Vorkommnisse und „grobsinnlich wahrnehmbare“ Veränderungen des Trinkwassers sind sofort dem Gesundheitsamt zu melden.

Wir sorgen für korrekte Abwicklung, nehmen Sie Kontakt auf.

Informations- und Dokumentationspflichten laut Trinkwasserverordnung

  • Alle Aufzeichnungen und Untersuchungen müssen dokumentiert werden.
  • Dokumentation und Überwachung von Betriebsparametern: Wenn im Rahmen der Wasseraufbereitung Stoffe zugesetzt werden, muss dies wöchentlich dokumentiert werden.
  • Verbraucher müssen über die Zugabe von Zusatzstoffen informiert werden. Dann auch einmal jährlich über die Wasserqualität. Die Pflichten müssen ernst genommen werden. Ansonsten drohen Bußgelder, zivilrechtliche Haftung und Strafanzeige.

Seit dem 14. Dezember 2012 ist ein zweite Novellierung der Trinkwasserverordnung in Kraft, die Erleichterungen in der Durchführung bringen. Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.schicht.com/zweite-aenderung-trinkwasserverordnung.php

Mit uns sind Sie stets up to date, was die neue Trinkwasserverordnung betrifft, nehmen Sie Kontakt auf:

Trinkwasser-Hotline: 089 / 899 36 92 99

Lesen Sie mehr zum Thema Trinkwasseraufbereitung bzw. chemische Wasseraufbereitung - ohne sauberes und reines Wasser kein Leben.

Trinkwasserbehandlung