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Trinkwasser

TRINKWASSER RATGEBER

Schnell und informativ.
Lesen Sie hier alles, was Sie über Ihr Trinkwasser wissen müssen.

Alles Wichtige gibt´s hier

WICHTIGE INFOS ZU STILLGELEGTEN TRINKWASSER-LEITUNGEN

Das Robert-Koch-Institut warnt vor Legionellen durch stillgelegte Trinkwasser-Leitungen.
Lesen Sie hier alles, was Sie wissen müssen, wenn auch Ihre Leitungen durch den Corona-Lockdown längere Zeit unbenutzt waren.

FAQs zu stillgelegten Trinkwasser-Leitungen 

VDI 3810 Blatt 2: Neue Richtlinie zum Gesundheitsschutz bei Trinkwasser-Anlagen

Die VDI-Richtlinie 3810 Blatt 2 beschreibt das bestimmungsgemäße Betreiben und Instandhalten von Trinkwasser-Installationen gemäß der Trinkwasserverordnung, einschließlich der planerischen Voraussetzungen hierfür. Sie konkretisiert die Ausführungen zum hygienisch einwandfreien Betrieb nach VDI/DVGW 6023. Es werden dabei gesetzliche und normative Forderungen, Hygiene, Arbeitsschutz, Sicherheit, Umweltschutz und Verkehrssicherungspflicht berücksichtigt.
Folgende Anforderungen sind hervorzuheben:

  • Erstellen eines Instandhaltungsplans
  • Dokumentation der durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen in einem Betriebsbuch
  • Ausführung der Instandhaltungsmaßnahmen durch ein eingetragenes Installationsunternehmen
  • Betreiber muss Fach- und Sachkenntnisse seines Personals nachweisen
    Eine Einweisung hat gemäß VDI/DVGW 6023, C zu erfolgen
  • Regelmäßiger Wasseraustausch erforderlich
  • Nutzer (z.B. Mieter, Pächter) sind zu einem bestimmungsgemäßen Betrieb der Trinkwasser-Installation verpflichtet

Wichtig: Der Nutzer kann nur dann mit in die Verantwortung genommen werden, wenn er in die bestimmungsgemäße Nutzung eingewiesen wurde.


Merkblatt für Nutzer zum Downloaden


Wenn Sie Hilfe bei der Umsetzung des Instandhaltungsplans benötigen,
melden Sie sich bei uns.

 

CORONA-NEWS

Legionellen-Gefahr durch Stilllegung der Leitungen

Ob Schulen, Kindergärten, Sport-hallen, Einkaufszentren, Hotels oder andere öffentliche Objekte - aufgrund der COVID 19-Krise stehen derzeit viele Gebäude leer. Was für den Moment unvermeid-lich ist, birgt für die Zukunft eine erhebliche Gefahr. Denn diese Betriebsstilllegungen bedrohen die Trinkwasser-Hygiene nachhal-tig, da sich Keime wie Legionellen ungehemmt ausbreiten können.

Bestimmungsgemäßer Betrieb muss sicher gestellt sein
Besitzer und Betreiber sind auch in dieser Krisensituation verpflichtet, den bestimmungsgemäßen Betrieb gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik sicher zu stellen. In Fällen von Quarantäne und Ausgangssperren kann dies nicht immer ganz einfach gewährleistet werden. Um hier schnelle Hilfe zu leisten, haben die Verbände BTGA, figawa und ZVSHK Empfehlung erarbeitet, um so die Trinkwasserqualität innerhalb der Trinkwasser-Installation dennoch aufrecht zu erhalten.

Aktuelle Infos des DVGW

Maßnahmen zur Trinkwasser-Hygiene bei Stilllegungen

  • Die Hygiene des Trinkwassers in Trinkwasser-Installationen muss in allen Gebäudetypen durch einen bestimmungsgemäßen Betrieb, also durch eine nor-male Nutzung, gewährleistet werden.
  • Ist die normale Nutzung z.B. durch Stilllegung nicht möglich, müssen diese Trinkwasser-Installationen mit Hilfe eines Spülplans für die Übergangszeit betrieben werden. 
  • Zur Aufrechterhaltung des bestimmungsgemäßen Betriebs muss mindestens alle 72 Stunden an allen Entnahme-stellen kaltes und warmes Trinkwasser entnommen werden.
  • Kann der Betreiber diesen Spülplan nicht umsetzen, muss die Trink-wasser-Installation an der Hauptabsperreinrichtung abgesperrt werden.
  • Die Trinkwasserinstallation muss in diesem Fall mit allen Komponenten vorübergehend fachmännisch außer Betrieb gesetzt werden.

Die Trinkwasser-Qualität muss garantiert sein
Die Vorgaben der kommunalen Gesundheitsämter bzgl. der Maßnahmen zur Aufrechterhal-tung der Trinkwasserhygiene gemäß Trinkwasserverordnung haben auch bei Betriebsstillegun-gen weiter Bestand. Für die möglicherweise erforderliche Wiederinbetriebnahme der Trinkwasser-Installation sind die Anforderungen aus den allgemein anerkannten Regeln der Technik (EN 806, DIN 1988) zu beachten. Hier ist darauf zu achten, dass entsprechend der Stillstandszeiten und der zu erwartenden potentiel-len Belastung die entsprechenden Spülmaßnahmen bei Wiederinbe-triebnahme eingehalten werden. Eine Trinkwasseruntersuchung in untersuchungspflichtigen Anlagen ist bei Wiederinbetriebnahme zu empfehlen. 

Mehr Infos hier

Ihre Ansprechpartnerin

Michaela Hirschauer
Leiterin CC Trinkwasser

Telefon: 089.899 369-295
E-Mail: hirschauer@schicht.com

CORONA-NEWS

Coronavirus ist keine Gefahr fürs Trinkwasser

Das Umweltbundesamt hat am
9.3.2020 eine aktuelle Stellung-nahme zur Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus über das Trink-wasser herausgegeben.
Nach Anhörung der Trinkwasser-kommision ist es derzeit mehr als unwahrscheinlich, dass das Trink-wasser eine mögliche Infektions-quelle für die Übertragung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 ist.
Die Trinkwassergewinnung bietet zu jedem Zeitpunkt durch das Multibarrieren-Prinzip und durch die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik einen weitreichenden Schutz auch vor unbekannten Organismen und chemischen Stoffen. Insbesondere sind hier die Bodenpassage und die Partikelfiltration als wirksame Schritte hervorzuheben.
Die Morphologie und chemische Struktur von SARS-CoV-2 ist anderen Coronaviren sehr ähnlich, bei denen in Untersuchungen gezeigt wurde, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Diese behüllten Viren zeigen im Wasser verglichen mit Enteroviren eine geringere Bestän-digkeit und sind leichter zu inakti-vieren als Noro- oder Adenoviren. Auch das Risiko einer direkten Übertragung von Coronaviren über Faeces infizierter Personen ist gering. Bis heute ist kein Fall einer fäkal-oralen Übertragung des Virus bekannt.

Mehr Infos hier

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Trinkwasser-Hotline

089 899 369-299

Ihre Ansprechpartnerin:
Michaela Hirschauer
Leiterin CC Trinkwasser
Tel. 089 899 369-295
E-Mail: hirschauer@schicht.com